Metastatischer Gallengangsverschluss bei Ovarialkarzinom
Bekanntes metastasiertes Ovarialkarzinom. Große, im
Computertomogramm gesicherte Lymphknotenmetastasen, verschließen, die Hepatikusgabel. Es werden
zum sicheren Galleabfluss zwei lange Kunststoffstents
in den rechten und linken Hepatikusast eingebracht.
Fahren Sie mit der Maus über das Bild, um die Stents
anzufärben.
Die gleichzeitig bestehenden Lebermetastasen sind im Cholangiogramm als Konturunregelmäßigkeiten
mit Gangverdrängung (Pfeile rechtes Bild) oder Gangabbrüchen bzw. Gangunterbrechungen (Pfeile linkes
Bild) erkennbar.
Metastasiertes Gallenblasenkarzinom
Es liegt ein proximaler Verschluss des Gallengangs
durch Tumormassen eines metastasierten Gallenblasenkarzinoms vor. Eine filiforme Stenose verursacht einen Ikterus.
Die intrahepatischen Gallengänge verlaufen unregelmäßig, was den im Sonogramm gesicherten
Lebermetastasen entspricht.
Fahren Sie mit dem Mauszeiger über das Bild, um die Stenose anzufärben
Die Stenose mit einer Ausdehnung von ca. 3,5 cm
(röntgendichtes Lineal) wird mit einer Kunststoffprothese überbrückt.
Im sonographischen Bild stellt sich der Stent als
Doppelkontur dar (ST). Gleichzeitig sind intrahepatische Metastasen erkennbar.
Zusätzlich findet sich noch eine 112 mm messende,
zum Teil zystisch veränderte Metastase im linken
Mittelbauch.