| Wallstentdislokation und Stent in Stent bei Pankreaskopfkarzinom |
 |
Im distalen Ductus choledochus stellt sich im Cholangiogramm eine hochgradige Stenose dar, die durch ein
inoperables und metastasiertes Pankreaskarzinom verursacht wird.
|
 |
 |
|
Es erfolgt die Implantation eines Wallstents, links ist der
Stent noch auf dem Einführungsset gelegen, rechts dann
entfaltet und etwa 2 cm in das Duodenallumen ragend. |
 |
 |
|
Da die Stenose trotz vorheriger Bougierung nicht ausreichend
durch den Stent aufgedehnt ist, wird versucht,
innerhalb des Drahtgitters mit einem Ballon die Stenose zu
weiten (linkes Bild - die Röntgenmarkierungen des
Ballons sind als zwei schattengebende Punkte erkennbar).
Dabei kommt es zu einer Verkürzung des Metallgitters
nach proximal in den Gallengang. Über die jetzt entstandene
distale Stenose wird ein zweiter Stent aus Kunststoff gebracht (rechts) und so der Galleabfluss gesichert. |
|
|
|
Links Kontrolle nach 6 Monaten unter laufender Chemotherapie im Röntgenbild. Rechts
liegender Kunststoffstent. Bisher ist kein Stentwechsel erforderlich.
|